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Was kann man als Planer, Verantwortlicher oder Einsatzkraft für die Sicherheit tun?

Größte Sorge der Daheimgebliebenen und der Verantwortlichen: ‚Werden alle heil wieder heim kommen?!'

Erfahrungsgemäß werden Zwischenfälle, die sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ereignen, psychisch weniger belastend, schicksalhafter erlebt, als solche, die im Zusammenhang mit Planungsmängeln, Fehlverhalten, ungenügender Vorbereitung und Informationsmangel passieren.

Sicherheit kann man nicht garantieren. Auch nicht zu Hause im Bett. Es gibt aber verschiedene Ebenen, auf denen das Sicherheitsrisiko minimiert werden kann:

1. Vorbereitung:

Information über Risiken, Vorsichtsmaßnahmen, Gepflogenheiten und Mentalitäten vorher einholen, Packliste ergänzen, ggf. auch Reisezeitpunkt als ganzes in Frage stellen, mental darauf einstellen, dass Hilfe in Risikogebieten nicht im geplanten Maße umgesetzt werden kann, da man sich sonst selbst in Gefahr begeben würde (Rumsitzen und warten, bis die UN-Sicher­heits­ampel wieder auf gelb springt). Hier gibt es Sicherheitshinweis im jeweiligen Zielland: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

Elektronsiche Erfassung von Deutschen im Ausland: Wer sich hier registriert, wird regelmäßig mit aktuellen Sicherheitsinformationen zum Reiseland versorgt, in dem er sich aufhält. Alle für den Notfall wichtigen Informationen werden dort hinterlegt und können im Bedarsfall abgerufen werden (Reiserückholversicherung, Auslandskrankenversicherung, Kontaktadresse in Deutschland usw.).

Dies ist ein Service des Auswärtigen Amtes der BRD. https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action|https://elefand.diplo.de/elefandextern/home/login!form.action

2. Sicherheitsvorkehrungen im Einsatz:

Aufenthalt bevorzugt in gesicherten Arealen (Camps, usw), Sicherheitsunterweisungen durch am Ort Erfahrene, Warnstufen der UN beachten (UN Security Level), Hinweise der Einheimischen beachten, brisante Orte, Zonen, Tageszeiten, Anlässe meiden, keine Gelegenheit bieten für Diebe, nicht in lokale Konflikte einmischen, Ausgang nie alleine, nie in der Dunkelheit, Ausweispapiere nur in Kopie bei sich führen, Originale an sicherem Ort deponieren (wenn ein solcher vorhanden ist).

3. Nachsorge:

Zwischenfälle im Team auswerten, Konsequenzen daraus ziehen (d. h. daraus lernen), Schuldzuweisungen vermeiden, Regeln der PTBS-Vermeidung beachten.

Merke: Waffen werden von den anderen immer als Bedrohung erlebt. Merke: Waffen ziehen immer Waffen an. Daher ist in den meisten Fällen eine Bewaffnung keine Option.

Security in the Field: Online-Fortbildung der UNO

Diese beiden Links führen zu Online-Kursen der UNO mit sicherheitsrelevanten Themen:

1. BASIC Security in the Field – Staff Safety, Health, and Welfare: https://training.dss.un.org/course/category/1

2. ADVANCED Security in the Field:  https://training.dss.un.org/course/category/2

Links:

Der jeweils aktuelle UN-Sicherheitsgrad (UN Security Level) kann hier für die verschiedenen Länder abgefragt werden: http://www.un.org/  (Registrierung erforderlich).

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für das jeweilige Land finden sich hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

 
 

Letzte Bearbeitung:       
Autor:
Revisor:
20.11.2013 Michael Schnur Johannes Portner


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